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Praslin, La Digue und Cerf

Bei Schneeregen wurden Meike, Chris, Barbara und Andreas am 1. Dezember 2023 von Daniel zum Flughafen gebracht. Während es in München immer mehr schneit war es ein tolles Gefühl, bald in tropische Gefilde zu kommen. Aber schon der Check-in verspätete sich und das Enteisen sollte weitere 30 Minuten dauern … leider musste es nochmal wiederholt werden, aber immerhin sind wir, mit 3 Stunden Verspätung losgeflogen … einige Stunden später wurde der Flughafen München wegen starken Schneefalls geschlossen. Und in Dubai beim Umsteigen hatten wir nochmal Glück, denn das neue Gate lag fast nebenan, so dass wir rechtzeitig ankamen und gleich weiterfliegen konnten. Nach dem kurzen Inlandsflug mit der Twin Otter sind wir so noch pünktlich morgens im weihnachtlich warmen Praslin gelandet und kurz vor Mittag auf unsere kleine Insel gebracht worden.

Chauve Souris Island

Auf Chauve Souris Island waren wir die einzigen Gäste – im Dezember vor Weihnachten ist Nebensaison auf den Seychellen – dem entsprechend wurden wir von allen sehe verwöhnt: mit gutem Essen, frischen Kokosnüssen und frisch geschnittenem Zitronengras. Sony brachte uns täglich im Boot nach Praslin. Auf Praslin gehören der Strand und die Wellen des Anse Lazio, die Coco Mer – der Weg bis zum Gipfel im Fond Ferdinand Nationalpark ist zwar schweißtreibend aber der tolle Ausblick ist es wert – und ein Ausflug zu den Schildkröten auf Curieuse einfach dazu. Schnorchel konnten wir direkt bei der Insel oder auf dem Ausflug nach St. Pierre bei starkem Wellengang. Und dass das Wetter auf den Seychellen im Dezember nicht nur Sonne pur bietet, das konnten wir täglich erleben – aber immer bei angenehmen 27°-29°! Da geht man auch im Regen baden.

Wenn man so von Wasser umgeben ist, dann gibt es natürlich auch viele Fische, die man manchmal beim Schnorcheln bewundern kann und die das Essen auf den Seychellen bestimmen. Mit ihrem Geschmack und dem für uns ungewöhnlich festem Fleisch hat jeder Fisch phantastisch geschmeckt, sowohl am Spieß, als Filet und natürlich auch im Curry – im Restaurant genau so gut wie vom Take Away oder beim Picknick auf Curieuse vom Grill.

Am Steinhaufen vor Chauve Souris Island leben viele Fische
Coco de Mer
Etwa 200 Riesenschildkröten leben auf Curieuse Island, gekrault werden mögen alle

Nach 5 Tagen auf Praslin ging es weiter nach La Digue, wo unsere Chalets und das Bikini Bottom bereits auf uns warteten. Da wir die Häuschen ohne Verpflegung gebucht hatten, wollten wir erst mal einkaufen – aber in Mahe war ein großes Sprengstofflager explodiert und im Rahmen des Notstandes haben auch in La Digue die Geschäfte geschlossen, oder zumindest fast alle, denn nachdem wir Fahrräder bekommen hatten, fanden wir auch einen geöffneten Supermarkt, in dem wir uns fürs Frühstück und mit viel Wasser ausgestattet haben und einen geöffneten Take Away, von dem wir das Abendessen mitgenommen haben.

Am nächsten Tag war dann wieder alles geöffnet und wir haben auch das E-Bike für Andreas bekommen, mit dem er uns regelmäßig weggefahren ist … bis er am 3. Tag damit weggerutscht ist. Gut das wir bereits bei Chez Jules zu Abend gegessen hatten – nachdem endlich der Regen aufgehört hatte, vor dem wir uns beim Bikini Bottom mit einem guten Smoothie oder Milchshake unterstellt hatten. Und bei schönstem Wetter konnten wir tags drauf zum Grand Anse fahren – der Weg war gar nicht so schlimm wie befürchtet, wir haben es dann auch nochmal getan – und die Wellen dort und am Petite Anse genießen. Den Wettbewerb um den schönsten Strand der 3 Inseln hat übrigens der Anse Petite gewonnen, zumindest solange die Strömung nicht zu heftig ist und man dort die hohen Wellen so richtig genießen kann. Unser Ende der Strandwanderung war am Anse Coco und für den schweißtreibenden Weg gab es zur Belohnung eine Kokosnuss bei der Strandbar.

Ankunft auf La Digue

Erwähnt werden muss natürlich noch, dass auch der FC Bayern auf La Digue präsent ist und selbst wenn gerade Sonntag und damit geschlossen ist, konnte es Simon sich nicht nehmen lassen, uns für die Fahrt noch ein Stück Kokusnuss liebevoll in Blättern zu verpacken.

Und dann ging es schon weiter mit der Fähre nach Mahe und auf unsere letzte Station auf Cerf im St. Anne Marine Park. Hier konnten wir gemütlich die Füße hochlegen, den Spa genießen und dem etwas zu häufigen Regen zuhören. Der Ausflug nach Victoria auf den Markt musste natürlich sein – auch hier gab es einiges Weihnachtsdekoration, von riesigen Kugel über Weihnachtsbäume bis zu bunten Girlanden. Auf Cerf haben wir uns dann noch zwei Kajaks genommen und konnten bei einer Tour um die Insel feststellen, dass die Fische dort ganz ordentlich zwicken können.

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