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Intermezzo Südamerika

São Paulo

São Paulo ist mit über 10 Millionen Einwohnern die größte Stadt Brasiliens, liegt im Landesinneren und ist dessen Wirtschafts-, Finanz- und Kulturzentrum. Ich bin sehr gespannt auf meine erste Großstadt in Südamerika und da ich nur kurze Zeit dafür habe, lasse ich mir 2 Tage von Werner Rudhart seine Wahlheimat zeigen – es beginnt mit einem abendlichen Kennenlernen bei einem Bier in einer Bäckerei… ein besonderer Trend in São Paulo.

Meinen Ausgangspunkt habe ich in der Nähe der Avenida Paulista gewählt, ursprünglich die Prachtstrasse der Kaffeebarone, dann das wirtschaftliche Zentrum und inzwischen der Ausgangspunkt für multikulturelle Lebenskunst.

Am Sonntag wird die Avenida Paulista zur Fußgängerzone, besonders beliebt bei Joggern, Fahradfahrern und vielen anderen Sportlern aber auch Straßenverkäufern und Künstlern aller Art.

Aber nicht nur die Avenida Paulista ist den Fußgängern vorbehalten, auch andere Straßen wurden autofrei, zur Freude von Mensch und Tier.

Dass Kultur in São Paulo groß geschrieben wird, fällt an vielen Stellen auf, nicht zuletzt in der Metro, besonders aber durch die weit verbreitete, kreative Street-Art Szene, die schon bei der ersten, frühmorgendlichen Fahrt vom Flughafen ins Zentrum ins Auge springt. So sind fast alle freien Flächen an den Hochhäusern mit Graffiti belebt, der Park der Biennale ist gut besucht – und die Ausstellung ist für alle frei zugänglich.

Vila Madalena mit den Straßenflohmärkten und dem bunten Treiben in der Beco do Batman sind ein weiteres Highlight dieser vielschichtigen modernen Großstadt.

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Europa Intermezzo

Auf dem Postschiff

Nordlichter haben wir noch nie gesehen, auch 2024, als sie immer wieder bis nach Bayern gesichtet wurden, sind wir vergebens auf die Suche gegangen. Aber nun soll es endlich klappen! Aber auch auf einer Fahrt mit den Hurtigrouten von Bergen nach Kirkenes und zurück braucht man ein wenig Glück um Nordlichter zu sehen, denn selbst wenn sie eigentlich da sein sollten muss ja noch das Wetter mitspielen. Und dann erkennen wir sie nur auf den Photos … wenn die richtige Einstellung gewählt war.

Wir – meine Freundin Petra und ich – hatten Glück und viel Spaß auf dieser Reise, auch wenn wir kurzfristig auf das älteste und kleinste Schiff der Flotte, die Vesteralen, umziehen mussten. Es war nicht überfüllt, unseren Platz mit Aussicht auf Deck 6 mit luftgekühlten Getränken hatten wir fast immer für uns alleine. Selbst beim besten Nordlicht gab es kein Gedränge! Auch das Wetter spielte glücklicherweise fast immer mit: bei frühlingshaften Temperaturen konnten wir den Ausblick auf Alesund genießen und dass wir nicht mit dem Rentierschlitten fahren konnten machte die Gesellschaft von vielen anhänglichen und neugierigen Rentieren in wunderbarer Umgebung wett. Und dann konnten wir sogar die getrockneten Fische auf den Lofoten fotografieren, obwohl die Informationen zum Weg ziemlich daneben lagen. Nur die letzten zwei Tage waren stürmisch mit Smoothie, der beim Frühstück ungebremst über den Tisch flog – in einem recht leeren Speisesaal – und einem wegen Unfallgefahr gesperrten Außenbereich. Da fiel der Abschied von Bord nicht schwer.

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Europa Intermezzo

Haffkrug

Wenn Fernreisen schwierig werden oder nicht passen, dann geht es nach Haffkrug. Zudem hat die Reisetruppe Zuwachs durch Wapi bekommen und die hat am Hundestrand sehr viel Spass!

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Europa Intermezzo

Skifahren am wilden Kaiser

Schneekanonen sind schon eine grandiose Erfindung, auf Naturschnee hätten wir den Skispass in diesem Jahr wohl nicht erleben können, denn Tage mit ausreichend Schneefall waren Mangelware. Bei bis zu 9° im Skigebiet fiel zudem eher Regen vom Himmel als Schnee, wir hatten allerdings meist trockenes Wetter, und auf den letzten Tag – an dem Regen und Schnee kamen – haben wir einfach verzichtet, auch wenn wir nun nur knapp unter 100 Kilometer gefahren sind.

Unser Hüttenfavorit lag kurz hinter dem 4-spurigen Sessellift, der bezüglich der schönsten Abfahrt einen der vordersten Plätze einnimmt … wenn die Abfahrt nur nicht so kurz wäre. Innen war die Hütte sehr urig, Kaiserschmarrn, Dampfnudel und Spagetti schmeckten und draußen gab es Liegestühle mit Blick auf die Strecke:

Und nach dem Skifahren haben wir Meike beim Stanglwirt wiedergetroffen, wo wir das großartige Essen und den einmaligen Spa genossen haben.